Coprinus comatus (Schopftintling) | Wirkung & Wo kaufen?

Schopftintling Coprinus comatusDer Coprinus Comatus ist ein Heil- und Speisepilz, der auf der gesamten Nordhalbkugel gefunden werden kann. Wie der Agaricus blazei gehört er zu den Champignonartigen Vitalpilzen. In Deutschland wird er am häufigsten als Schopftintling bezeichnet. Aber auch Porzellantintling, Tintenpilz und Spargelpilz sind gängige Namen.

In diesem Artikel wollen wir uns seiner Wirkung, den Inhaltsstoffen und guten Bezugsquellen widmen.

Ursprung und Bontanik des Coprinus

Äußerlich ähnelt Coprinus comatus dem Spargel. Daher stammt auch die Bezeichnung Spargelpilz, welche häufig verwendet wird. Seine Saison ist lang und reicht von April bis in den November hinein. Am häufigsten wird Coprinus dabei im September gefunden. Dabei wächst er an Wald- und Wegesrändern, aber auch mitten auf Wiesen. Dabei taucht er stets in kleineren Gruppen auf. Einzelne Exemplare kommen so gut wie gar nicht vor.

Im Verlauf seines Wachstumszyklus ändert der Schopftintling seine Form. Junge Exemplare haben zunächst einen geschlossenen Hut und sind eiförmig. Mit zunehmendem Alter öffnet sich der Hut, das Erscheinungsbild ist nun typisch glockenförmig. Jetzt ist der Pilz reif und beginnt zu verfliessen. Dieser Prozess wird als Autolyse bezeichnet. Bei der Flüssigkeit handelt es sich um die Sporen des Pilzes und er ist jetzt nicht mehr genießbar. Die Flüssigkeit ist dokumentenecht und wurde daher früher gerne als Tinte verwendet, woher auch sein Name rührt.

Die jungen Spargelpilze wachsen schnell und durchlaufen innerhalb weniger Tage alle Stufen bis hin zur Autolyse. Dabei werden Schopftintlinge etwa 5 bis 10 cm hoch und 3 bis 6 cm breit.

Der Coprinus ist schon lange als Vitalpilz bekannt und wurde zu erst in der Volksmedizin der europäischen Völker verwendet. Die TCM entdeckte den Pilz dagegen erst relativ spät für verschiedene Heilanwendungen.

Coprinus Wirkung

Der Schopftintling wird vor allem bei den Diabetes Typen I und II unterstützend genommen. Seine blutzuckersenkende Wirkung wird durch eine erhöhte Insulinausschüttung ausgelöst. Neben dem Blutzucker wird zusätzlich der HbA1c-Wert (Glykohämoglobin) gesenkt.

In Experimenten beobachteten Forscher zusätzlich, dass eine Gewichtszunahme durch den Spargelpilz gestoppt werden konnte. Dies war sogar der Fall, wenn weiterhin die gleiche Menge Nahrung gegessen wurde.

Laborversuche haben ebenso gezeigt, dass Coprinus das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Untersucht wurden Brustkrebszellen und die Apoptose (Zelltod) dieser konnte eingeleitet werden.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Pilz gegen Verdauungsbeschwerden und Hämorrhoiden verabreicht. Außerdem stärkt der Pilz das Immunsystem.

Erfahrungen mit Coprinus bei Diabetes

Schaut man sich die Erfahrungen an, die Käufer mit Coprinus Pulver und Kapseln gemacht machen, fällt auf wie positiv diese sind. Die meisten Diabetiker berichten von niedrigeren Blutzuckerwerten. Insulin wird weniger oder nicht mehr gespritzt. Dabei wird Coprinus regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen. Dabei erfolgt die Einnahme 2 bis 3 mal täglich vor den Mahlzeiten. Erste Effekte lassen sich meistens nach 7 bis 14 Tagen feststellen.

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Coprinus Inhaltsstoffe

Untypisch für Vital- und Speisepilze ist der hohe Gehalt an Vitamin C, mit denen der Pilz aufwartet. Des Weiteren sind noch Vitamine der B-Gruppe (Niacin, Riboflavin und Thiamin) enthalten.

20 Aminosäuren machen den Pilz zu einem Proteinwunder. In getrocknetem Zustand machen diese ungefähr 30 % seines Gewichtes aus. Unter diesen Eiweißen finden sich übrigens auch alle für den Menschen essentiellen Aminosäuren. Essentielle Aminosäuren können nicht vom Körper selbst synthetisiert werden und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden.

Weiter geht es mit den Mineralien und Spurenelementen. Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan und Zink sind enthalten.

Lektine sowie das L-Ergothionin sind im Körper für Zellteilung und Stoffwechsel zuständig. Im Coprinus konnte die höchste Aktivität der Lektine von allen Speisepilzen nachgewiesen werden. In diesem Zusammenhang steht er aktuell im Zentrum der Forschung.

Für die Wirkung gegen Diabetes wird vor allem das enthaltene Vanadium verantwortlich gemacht. Es soll die insulinproduzierenden Zellen regenerieren.

Coprinus kaufen

Im Handel sind Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pulver und Extrakten verfügbar. Letztere werden in der Regel in Form von Kapseln angeboten. Wie bei allen Vitalpilzen ist es wichtig sollte auch beim Schopftintling das Augenmerk auf eine gute Qualtität gelegt werden. Dies wird durch Bio-Zertifizierungen und Pilze aus deutscher Zucht erreicht.

Die Hersteller weisen darauf hin, dass währen der Einnahme kein Alkohol konsumiert werden darf. Dies macht vor allem Sinn, wenn man bedenkt, dass es sich bei einer Vielzahl der Produkte um hochdosierte Extrakte handelt.

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  • Der Coprinus-Pilz Coprinus comatus ist in Deutschland vor allem unter dem Namen Schopf-Tintling beziehungsweise Tintenpilz bekannt. außerdem die umgangssprachlichen Namen Spargelpilz und Porzellantintling ein. Im englischsprachigen Raum ist er als „shaggy cap“ bekannt
  • Er zählt zu den eiweißreichsten Vitalpilzen, enthält Vitamin C, B-Vitamine Niacin, Thiamin, Riboflavin, Eisen, Magnesium, Kalzium sowie überdurchschnittlich viel Kalium und hat einen ausgewogenen Gehalt an allen essenziellen Aminosäuren

Verwendung als Speisepilz

Neben seinen Heilwirkungen ist der Coprinus ein ebenso beliebter Speisepilz. Sein Geschmack ist mild und in der Pfanne gebraten entwickelt er ein Aroma, das an Spargel erinnert. Teilweise wird er hierfür gerne paniert, was jedoch nicht so leicht gelingt, da es sich um einen wässrigen Pilz handelt.

Werden Schopftintlinge zum essen gesammelt, müssen ein paar Dinge beachtet werden. Die Pilze sind nur genießbar wenn sie jung sind. Der Zersetzungsprozess darf noch nicht begonnen haben. Dieser ist zum einen an geöffneten Hüten erkennbar. Jedoch beginnt er schon in geschlossenem Zustand. Beginnen sich die Pilze zu verfärben, setzt die Zersetzung ein. Die Farbe zeigt sich dabei zuerst am unteren Ende des Hutes. Weist die Spitze eine bräunliche Verfärbung auf, sagt dies nicht unbedingt etwas über die Genießbarkeit aus. Eine bräunliche Farbe an dieser Stelle kann zum Beispiel auch standortbedingt sein. Je nach Standort kann es sein, dass junge Pilze leicht ausgetrocknet sind. Dies kann am unteren Ende des Hutes leicht ertastet werden. Ausgetrocknete Pilze schmecken nicht mehr gut.

Wird der Pilz geöffnet, werden die Lamellen sichtbar. Diese müssen weiss bis max. rosig sein. Die Stile werden in der Regel nicht mit zubereitet. Jedoch kann aus ihnen ein hervorragendes Pilzpulver hergestellt werden. Nach dem Sammeln fangen auch junge Pilze schnell an zu verfliessen. Aus diesem Grund sollten sie schnell innerhalb von 6 bis 8 Stunden verzehrt werden.

Schopftintlinge enthalten den Stoff Coprin. Hier gibt es widersprüchliche Meinungen zur Giftigkeit in Kombination mit Alkohol. Während der Gehalt des Stoffes eigentlich zu gering ist um Vergiftungssymptome auszulösen, mahnen einige Stimmen zur Vorsicht. Zumindest sollte auf jeden Fall der Gleichzeitge Verzehr vermieden werden.

Verwechslungsgefahr: besteht mit dem ebenfalls essbaren Faltentintling (grauer oder gemeiner Faltentintling). Dieser weist jedoch einen bis zu 100 mal höheren Copringehalt auf und darf daher nicht mit Alkohol verzehrt werden. Mögliche Vergiftungserscheinungen sind Hitzewallungen, Herzrhythmus-, Sprach- und Sehstörungen.

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