Vitalpilze & Heilpilze: Wirkung, Kaufen & Erfahrungen

Die Vitalpilze werden auch Heilpilze oder Medizinalpilze genannt und der sogenannten Mykotherapie eingesetzt. Diese Pilzheilkunde oder Vitalpilzkunde ordnet unseren Erkrankungen den richtigen Vitalpilz zu. Denn obwohl sich die Inhaltsstoffe nur relativ geringfügig Unterscheiden, hat jeder Pilz sein Spezialgebiet.

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Was sind Vitalpilze?

Im Grunde kann jeder Pilz als Vitalpilz oder Heilpilz bezeichnet werden. Die Inhaltsstoffe von Pilzen generell sind nämlich sehr förderlich für unsere Gesundheit. Ist von Vitalpilzen die Rede spricht man in der Regel von Pilzen wie dem Cordyceps, Reishi oder Hericium. Diese werden vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin seit tausenden von Jahren eingesetzt, sind aber auch bei uns in Europa schon lange bekannt. So wurde zum Beispiel bei der Gletschermumie Ötzi Porlinge gefunden, diese Baumpilze haben zwar Heilwirkungen, werden jedoch nicht als Speisepilz genutzt. Unklar ist, ob es sich bei diesem Fund um die Apotheke des Bergwanderers oder seine Talismane handelt.

Vor allem in asiatischen Ländern wie China und Japan begann neben der traditionellen Anwendung in TCM und Ayurveda in den 1960er Jahren die intensive medizinische Erforschung der Heilpilze. In vielen unabhängigen Studien konnte die Wirkung zumindest im Labor nachgewiesen werden. So kommt es, dass Pilze wie der Reishi oder Agaricus in Japan sogar offiziell als Krebsmittel zugelassen sind.

Auch in der westlichen Naturheilkunde und Medizin finden Pilze mehr und mehr Anerkennung. Bereits 1928 konnte von Alexander Flemming aus dem Schimmelpilz Penicillium notatum das uns als Antibiotikum bekannte Penicillin isoliert werden. Diese Entdeckung hat vermutlich Millionen von Menschen das Leben gerettet.

Viele Medizinalpilze wie der Agaricus, der auch als Mu err bekannte Auricularia, der Schopftintling Coprinus, Hericium, Maitake, der Austernseitling Pleurotus und Shiitake sind ebenfalls beliebte Speisepilze. Andere Arten wie der Reishi, Chaga oder Coriolus sind auf Grund ihres Geschmacks und oder Konsistenz nicht für den Verzehr als Lebensmittel geeignet. Sie werden lediglich als Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel- oder Pulverform angeboten.

Mit wenigen Ausnahmen wie zum Beispiel dem Schopftintling handelt es sich bei fast allen Vitalpilzen um Baumpilze. Diese werden heutzutage nicht mehr gesammelt sondern kommerziell gezüchtet. Dies hat vor allem den Vorteil, dass der Wirkstoffgehalt genau kontrolliert werden kann. Bei Wildsammlungen muss zudem strenger kontrolliert werden, ob der Pilz Schadstoffe aus der Umgebung aufgenommen hat. Chaga Pilze und Cocospilz sind hier eine Ausnahme, diese können bisher nur gesammelt werden.

Vitalpilze kaufen

Am besten lassen sich Vitalpilze online kaufen. Pilze aus der eigenen Zucht werden für therapeutische Zwecke nicht empfohlen, da der Wirkstoffgehalt hier stark schwanken kann. Werden die Pilze im Internet bestellt, ist Transparenz und Vergleichbarkeit ein weiterer Vorteil. Häufig sind auch die Preise günstiger und das bei bester Qualität. Wir Empfehlen grundsätzlich auf Bio-Qualität zu achten. Eine Verunreinigung mit schädlichen Substanzen kann so ausgeschlossen werden. Im nächsten Absatz gibt es eine kurze Beschreibung der einzelnen Pilze inklusive einer Kaufempfehlung.

Folgende Formen sind im Handel erhältlich:

  • Pilzpulver: Pulver aus dem getrockneten ganzen Pilz.
  • Pilzextrakt: Hier wurden die Wirkstoffe (in der Regel mit Heißwasser) extrahiert. Kritiker bemängeln, dass nicht mehr alle Stoffe in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung vorhanden sind. Auch können sich durch die Hitze Bestandteile verändern. Extrakt wird in der Regel direkt in Kapseln gefüllt und ist nicht als Pulver erhältlich.
  • Pilzkapseln: Für eine einfache Dosierung sind Kapseln das Mittel der Wahl. Sie sind entweder mit Extrakt oder dem Pulver der ganzen Pilze gefüllt. Es gibt sogar Anbieter, die beide Formen in einer Kapsel kombinieren. So kann bei der Einnahme von beidem Profitiert werden: Allen Vitalstoffen des Pilzes und den hochdosierten Hauptwirkstoffen.
  • Vitalpilzmischungen: Um die Wirkungen verschiedener Pilze zu kombinieren braucht man heute nicht mehr alle Pilzpulver einzeln zu kaufen. In Kapseln gibt es diverse Heilpilzmischungen für verschiedene Anwendungsgebiete wie zum Beispiel das Abnehmen.

Pulver oder Extrakt kaufen? Wie schon angedeutet gibt es Verfechter beider Varianten. Wer einen hochdosierten Wirkstoff bevorzugt greift zum Pilzextrakt. Wird viel wert auf den Erhalt der gesamten Inhaltsstoffe gelegt, sollte ein schonend hergestelltes Pilzpulver gekauft werden.

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Die wichtigsten Heilpilze

Hier folgt eine Liste mit den wichtigsten Heilpilzen.

Agaricus blazei murrill (ABM)

Bei dem Agaricus blazei murrill (kurz ABM) handelt es sich nicht um einen asiatischen Vitalpilz, sein Ursprung liegt in den tiefen Regenwäldern des Amazonasgebietes in Brasilien. Dort wurde er schon vor Jahrhunderten von den Ureinwohnern für seine Heilwirkungen geschätzt und auch während mehrtägigen Jagdzügen genutzt. Die wissenschaftliche Erforschung der medizinischen Aspekte des Heilpilzes begann jedoch in Japan. Dort ist er ebenfalls offiziell als Krebsheilmittel zugelassen. Von allen Vitalpilzen hat der Agaricus den höchsten Gehalt an Beta-D-Glucanen. Diese Stoffe gehören zu den Polysacchariden und sind für die medizinischen Wirkungen verantwortlich. Seit den 90er Jahren wird der Pilz auch bei uns in Europa professionell gezüchtet. Bei dem Agaricus blazei handelt es sich übrigens auch um einen beliebten Speisepilz, der auf Grund seines Geschmacks mancherorts als Mandelpilz bezeichnet wird.

Auricularia

Der Auricularia ist ebenfalls als Mu-err oder Judasohr bekannt. Dieser chinesische Vitalpilz findet häufige Verwendung in asiatischen Gerichten und ist somit ebenfalls als Speisepilz beliebt. Vor allem in Wok-Gerichten und Suppen kann er häufig gefunden werden und nimmt dort hervorragend das Aroma der Gewürze an. Im übrigen handelt es sich hier alten Überlieferungen zu folge um den ersten von Menschen kultivierten Heilpilz. Seine therapeutischen Wirkungen beziehen sich vor allem auf das Herz-Kreislauf-System. Er wirkt adaptogen und reguliert damit sowohl zu hohen, als auch zu niedrigen Blutdruck. Als Blutverdünner beugt er Schlaganfällen und Herzinfarkten vor.

Chaga

Bei dem Chaga handelt es sich um einen Baumpilz. Der Porling ist auf Grund seiner Beschaffenheit nicht als Speisepilz geeignet. Obwohl es einige wenige Produkte als Pulver oder Kapsel gibt, wird er am häufigsten als Tee konsumiert. Hierfür dient entweder das Pulver, oder die getrockneten Chaga-Brocken, die direkt mit heißem Wasser aufgegossen werden. Obwohl der Pilz an unterschiedlichen Bäumen und auch bei uns in Deutschland vorkommt, müssen für eine therapeutische Wirkung ein paar Bedingungen zutreffen. Zum einen muss der Pilz an einer Birke gewachsen sein, so gehen die Wirkstoffe der heilenden Birke direkt in den Pilz über. Zum anderen muss er im hohen Norden nahe des Polarkreises gewachsen sein. Typischerweise stammen Chaga-Produkte daher von Wildsammlungen aus Finnland oder Sibirien. Das Hauptanwendungsgebiet von Chaga Pilzen sind Magen-Darm-Erkrankungen.

Coprinus

Der Coprinus comatus ist ein enger Verwandter des Champions. Häufig wird er auch als Schopftintling bezeichnet, was seiner früheren Verwendung als Tinte geschuldet ist. Im Gegensatz zu den meisten Vitalpilzen wurde der Coprinus zuerst von den alten Europäischen Völkern zur Heilung diverser Beschwerden genutzt. Erst später entdeckte auch die traditionelle chinesische Medizin den Pilz und nahm ihn in ihre Anwendungen auf.

Cordiceps

Hier folgt eine kurze Beschreibung des Cordiceps.

Coriolus

Die Schmetterlingstramete Coriolus versicolor wurde schon vor tausenden von Jahren in Europa als Heilpilz genutzt. Nachdem er in der Zwischenzeit fast gänzlich in Vergessenheit geraten ist, wird seit den 70er Jahren intensiv an ihm geforscht. Besonders die Krebstherapie steht hierbei im Vordergrund. Sein wichtigstes Anwendungsgebiet ist allerdings die Stärkung des Immunsystems. Der Coriolus besitzt starke antivirale und antibaktierielle Eigenschaften die sogar bei Herpes und anderen hartnäckigen Erregern helfen können.

Hericium

Der Hericium erinaceus wird bei uns Igelstachelbart genannt. Er besticht schon durch sein Erscheinungsbild und Speise- wie Vitalpilz zugleich. Seine Heilwirkungen betreffen vor allem Magen und Darm oder genauer, deren Schleimhäute. Mit ihm können aber auch Erkrankungen der Nerven behandelt werden. Da der parasitär lebende Pilz einen sehr alten Baumbestand benötigt, wird er in unseren Wäldern leider immer seltener. Auf Grund seines Geschmacks, der weniger an einen Pilz als an Meeresfrüchte oder Kalb erinnert, ist er für Vegetarier ein hervorragender Fleischersatz. Die Kaiser im alten China akzeptierten ihn sogar als Goldersatz.

Maitake

Auch der Maitake wird bereits seit mehreren tausend Jahren gesammelt. Nach dem Agaricus ist er der Pilz mit dem höchsten Gehalt an Polysacchariden, was ihn zu einer wichtigen Arznei in der traditionellen chinesischen Medizin macht. Geforscht wird unter anderem an seinen antitumoralen Eigenschaften sowie der antiviralen Wirkungen in Bezug auf Aids und HIV. Da Maitake den Blutzuckerspiegel bzw. die Insulinausschüttung regulieren kann, wird er ebenfalls bei Diabetes angewendet. Ein anderer Name für diesen Pilz ist übrigens Klapperschwamm. In China bedeutet sein Name „Tanzender Pilz“ was die Freude des Sammlers über diesen seltenen Fund ausdrücken soll.

Pleurotus

Der Pleurotus ostreatus ist nicht nur ein wirksamer Heilpilz. Er gehört in Deutschland neben dem Champignon und Shiitake zu den drei beliebtesten Speisepilzen. Die enthaltenen Vitamine des B-Komplexes machen ihn dabei zu einer idealen Mahlzeit für Vegetarier und Veganer. Der Austernseitling ist aber nicht nur lecker sondern wird schon seit langer Zeit in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Dort dient er zur Behandlung von Muskelverspannungen und zur Senkung des Cholesterinwertes.

Polyporus

Der Polyporus umbellatus (Eichhase) ist ein bei uns relativ unbekannter Vitalpilz, obwohl er auch in Europa heimisch ist. Ursache hierfür sind vermutlich seine schwierige Zucht sowie das überaus seltene Vorkommen in der Natur. Denn was die Heilwirkungen betrifft hat der Polyporus einiges zu bieten. Er ist der Pilz für ein gesundes Haarwachstum sowie die Entwässerung des Körpers. Traditionell wird er daher sogar gegen Haarausfall und Akne eingesetzt. Bei dem Polyporus handelt es sich zudem wahrscheinlich um das älteste bekannte Antibiotikum. Die entwässernden Eigenschaften unterstützen außerdem die Lymphen während Krebserkrankungen und insbesondere bei der Behandlung mit einer Chemotherapie.

Poria cocos

Der Poria cocos oder Fu Ling wie er in China genannt wird ist ein seltener Pilz der noch nicht professionell gezüchtet wird. Trotzdem besitzt er alle Eigenschaften eines starken Vitalpilzes. Alle erhältlichen Produkte des Fu Ling stammen aus Wildsammlung. Seine Wirkungen sind hauptsächlich entwässernde Eigenschaften sowie die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems.

Reishi

Hier kommt eine kurze Beschreibung des Reishi Pilzes.

Shiitake

Hier kommt eine kurze Beschreibung des Shiitake.

Tremella

In Vietnam, Japan und China sind Silberohren, wie Tremella fuciformis auch genannt wird, beliebte Speisepilze, bei uns jedoch noch wenig bekannt. Dabei sind diese Vitalpilze nicht nur im Einsatz gegen Krankheiten und zur Steigerung der Vitalität perfekt geeignet. Schon in der Tang Dynastie verliebte sich der Kaiser Xuanzon in die schöne Yang Guifei, welche das Silberohr für ihre Körperpflege verwendete. Damit sind Silberohren vermutlich das älteste Anti-Aging-Mittel. Auch heute haben viele Kosmetikhersteller bereits die Wirkung als Anti-Aging-Mittel entdeckt und verwenden den Pilz in verschiedenen Pflegeprodukten.

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Zunderschwamm

Der Zunderschwamm hat seinen Namen von der früheren Verwendung als „Zunder“ beim Feuer machen. In der Tat reicht ein kleiner Funke aus um das Trama aus dem Pilzinneren zum glimmen zu bringen. Mit der Erfindung von Zündhölzern fiel diese Verwendung weg und der Pilz geriet in Vergessenheit. Heute wird er auf Grund seiner Heilwirkungen wieder entdeckt rückt in den Fokus aktueller Forschungen. Besonders im Bereich der Kosmetik und zur Wundheilung wird der Pilz heute als Creme oder Salbe eingesetzt. Aber auch in Form von Pulver und Kapseln wird er als Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter. Eine weitere Möglichkeit von seinen Wirkungen zu profitieren ist die Zubereitung von Tee. Hierfür kann entweder das Pilzpulver oder die grob geschnittenen Brocken verwendet werden.

Inhaltsstoffe von Vitalpilzen

Neben den bioaktiven Vitalstoffen enthalten Heilpilze vor allem Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. An dieser Stelle wollen wir einen ausführlicheren Überblick über die verschiedenen Wirkstoffe geben. Allen voran Polysaccharide und Triterpene spielen in Bezug auf die Heilwirkungen eine tragende Rolle.

Polysaccharide

Polysaccharide werden auch als Vielfachzucker oder Glucane bezeichnet. Bei diesen langkettigen Zuckerverbindungen handelt es sich um eine Art von Kohlenhydraten. Neben Eiweißen und Nukleinsäuren sind diese wichtigster Baustoff für lebende Organismen wie Menschen, Tiere, Pflanzen und Pilze. Es gibt eine Reihe von Polysacchariden, die in Vitalpilzen vorkommen. Am häufigsten beziehungsweise in der größten Menge sind das die Beta-D-Glucane. Es folgt eine Auflistung mit kurzer Beschreibung der einzelnen Polysaccharide:

  • Beta-D-Glucane liegen in zwei unterschiedlichen Formen in Pilzen vor. 1,2 und 1,6-Beta-D-Glucane beide haben die Eigenschaft, sich mit den Zellen des Körpers verbinden zu können. Sie unterstützen diese in ihren unterschiedlichsten Funktionen.
  • Chitin ist in allen Heilpilzen in großen Mengen enthalten. Die Zellwände der Pilze bestehen nämlich aus diesem Stoff. Chitin ist außerdem von Schalentieren bekannt. Leider kann es vom Körper in gebundener Form schwer aufgenommen werden. Eine Ausnahme besteht wenn es isoliert als Extrakt vorliegt.
  • Krestin wiederum wird in hoher Konzentration im Coriolus versicolor nachgewiesen. Die meisten speziellen Heilwirkungen dieses Pilzes gehen auf das Polysaccharid zurück.
  • Lentinan ist ein Polysaccharid, dass sich hauptsächlich im Shiitake finden lässt. In isolierter Form ist es in der japanischen Tumorbehandlung fest verankert.
  • Bei Grifolan handelt es sich um ein Beta-Glucan. Wie der Name schon vermuten lässt kommt es in besonders großen Mengen im Grifola frondosa, dem Maitake Pilz, vor.

Im Zusammenhang mit Vitalpilzen und ihren Inhaltsstoffen taucht ebenfalls häufig der Begriff Biopolymer auf. Biopolymere sind Substanzen, die im inneren der Zellen von Lebewesen synthetisiert werden. Sie übernehmen dabei verschiedene Funktionen, zum Beispiel als Baustoff oder Energiespeicher. Im Fall der Heilpilze sind auch Polyssaccharide Polymere.

Übrigens wird die Bioverfügbarkeit der Polysaccharide durch die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C stark erhöht. Polysaccharide gehören zu den Hauptwirkstoffen von Vitalpilzen und sind vor allem für antivirale Wirkungen verantwortlich. Im Fokus der aktuellen Forschung steht die Möglichkeit einer Anwendung bei HIV.

Triterpene

Triterpene gehören ebenfalls zu den Hauptwirkstoffen. Es handelt sich bei diesen Stoffen um Lipide, die sowohl in Pflanzen als auch in Pilzen vorkommen. Mit 140 verschiedenen Triterpenen unter den Inhaltsstoffen ist der Reishi Pilz übrigens absoluter Spitzenreiter was diese Stoffgruppe angeht. Triterpene können die Entzündungswerte im Körper senken und wirken außerdem antibakteriell und kortisonähnlich. Da sie die Histaminausschüttung hemmen wird im Bereich der Allergiebehandlung mit Interesse auf sie geblickt. Ein Zeichen für einen hohen Triterpengehalt ist übrigens stets ein bitterer Geschmack der Pilze.

Aminosäuren

Pilze generell sind eine hervorragende Quelle für Aminosäuren. In vielen sind sogar alle essentiellen, also lebenswichtigen Aminosäuren die der Körper nicht selbst herstellen kann, enthalten. In ein besonderes Licht rücken Wissenschaftler die ungesättigte Aminosäure Eritadenin. Im Shiitake ist sie in signifikanter Menge enthalten. Studien schenken diesem Stoff immer wieder besondere Aufmerksamkeit.

Vitamine

Besonders die Vitamine des B-Komplexes sind wahrer Fülle in Vitalpilzen enthalten. Dieser Umstand macht sie zu einer wertvollen Vitaminquelle für Vegetarier und Veganer. Es sind aber noch einige weitere Vitamine in den Pilzen zu finden im folgenden wollen wir kurz auf sie eingehen.

  • Ergosterin/Ergosterol ist besonders in Agaricus und Maitake in größeren Mengen enthalten. Streng genommen handelt es sich hier nicht um ein Vitamin sondern um ein Provitamin also eine Vorstufe. Unter Einfluss von Sonnenlicht kann der Körper aus Ergosterin das Vitamin D2 synthetisieren. Es ist wichtiger Bestandteil im Knochenaufbau und sorgt für die vorbeugende Wirkung gegen Osteoporose vieler Heilpilze.
  • Vitamin A oder Retinol ist ein Karotinoid. Es ist nicht nur wichtig für ein gutes Sehvermögen sondern ist auch am Prozess der Zellteilung beteiligt. Darüber hinaus sorgt es wie Ergosterin für ein gesundes Wachstum der Knochen. Übrigens kann auch Vitamin A ein für Vegetarier kritischer Nährstoff sein. Pflanzliche Karotinoide werden nämlich nur zu einem geringen Prozentsatz vom Körper aufgenommen.
  • Vitamin B1 oder Thiamin ist ein lichtempfindliches Vitamin, dass vom Körper nur kurz gespeichert und am besten täglich aufgenommen werden sollte. Da es ebenfalls sehr hitzeempfindlich ist, ist es in Extrakten leider kaum noch vorhanden. Der menschliche Körper benötigt dieses Vitamin für die Energieversorgung von Nerven und Muskeln.
  • Vitamin B2 oder Riboflavin wird umgangssprachlich als Wachstumsvitamin bezeichnet, was seine Eigenschaften schon beschreibt. Außerdem ist es für den Schutz von Nervenzellen verantwortlich.
  • Vitamin B3 oder Niacin hat viele Aufgaben. Es sorgt für die Bildung von Botenstoffen im Gehirn und ist somit für seine einwandfreie Funktion essentiell. Außerdem erweitert es die Gefäße und kann die Blutfettwerte senken. Aus diesem Grund wird es häufig bei Arteriosklerose empfohlen.
  • Vitamin B6 oder Pyridoxin ist wichtig für den Muskelaufbau.
  • Vitamin B7, auch Vitamin H oder Biotin ist das Vitamin für Haut und Haare. Biotin wird häufig auch bei Haarausfall angewandt.
  • Vitamin C oder Ascorbinsäure ist nicht nur eine äußerst starke Antioxidanz und fördert die Funktionen des Immunsystems. Es spielt in vielen weiteren Prozessen des Körpers eine wichtige Rolle. Nicht zu letzt ist wichtig für die Aufnahme anderer Vitalstoffe.
  • Vitamin D oder Kalziferol wird aus verschiedenen Provitaminen unter Einfluss von Sonnenlicht vom Körper synthetisiert. Besonders im Winter kann es daher schnell zur Mangelware werden.
  • Vitamin E oder Tocopherol ist eine starke Antioxidanz, die die Zellen vor freien Radikalen schützt.
  • Vitamin K ist hauptsächlich für die Blutgerinnung verantwortlich.

Mineralien

Auch Mineralien sind in Vitalpilzen enthalten:

  • Kalium ist wichtig für die Funktion der Nerven und sorgt hier für die Übertragung von Reizen.
  • Kalzium ist wichtig für gesunde Knochen und Zähne. Vorbeugend wird es gegen Osteoporose verabreicht.
  • Magensium hilft Enzymen im Stoffwechselprozess. Außerdem wirkt es positiv auf die Nerven.
  • Natrium wird vom Körper für das Speichern von Flüssigkeit benötigt.

Spurenelemente

  • Eisen wird benötigt um rote Blutkörperchen zu bilden. Diese wiederum sorgen für den Sauerstofftransport im Körper.
  • Zink stärkt in hohem Maße die Abwehrkräfte. Außerdem ist es am Prozess der Zellteilung beteiligt.

 

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